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Glossar
AAC
"Advanced Audio Coding": Nachfolgesystem von MP3 mit verbessertem Klang bei gleicher Datenrate bzw. MP3-Klangniveau bei noch geringeren Datenraten. AAC ist mehrkanaltauglich und gehört als "MPEG 2 Advanced Audio Coding" zur Gruppe der MPEG-Standards. Im Gegensatz zu MP3 lässt sich AAC mit einem Kopierschutz gegen unbefugte Nutzung versehen. Auf diese Weise soll es nach dem Willen seiner Erfinder (Frauenhofer Institut, Dolby, AT&T und Sony) zum Standard beim Elektronischen Musik-Vertrieb via Internet werden. Dort konkurriert es mit ATRAC3 und Windows Media Audio.

ADTV
Advanced Definition Television, Fernsehen mit höherer Auflösung; verbesserte TV-Norm, etwa PAL-plus.
Aktivsubwoofer
Gehäusesubwoofer mit integrierter Endstufe und Aktivweiche.
Aktivweiche
Elektronische Schaltung zur Aufteilung der Frequenzbereiche vor den Endstufen in der Cinchleitung.
Analogausgangsstufe
Der D/A-Wandler liefert eine lückenlose Kette unterschiedlicher Spannungswerte die wie die Skyline von New York aussehen. Die unvermeidbaren Pegelsprünge beseitigt ein Tiefpaß-Filter. Zudem wird hier das Musiksignal verstärkt.
AT&T ST
optische Digitalschnitt-stelle. Qualitativ hochwertiger als TOS aufgrund geringerer Reflexionen am Übergang
ATRAC
Datenreduktionssystem der MiniDisc, das die CD-Datenmenge auf rund 1/5 verringert. ATRAC wurde Anfang der Neunziger Jahre von Sony entwickelt, ist also ein System der ersten Generation. Nach anfänglichen klanglichen Mängeln brauchen die aktuellen Chip-Versionen wie ATRAC3 einen Vergleich mit der CD nicht mehr zu scheuen.
ATSC
Advanced Televisions Systems Committee; Gremium, das für die Ausarbeitung eines HDTV-Standards in USA verantwortlich war. Als ATSC-Norm wird die Gesamtheit der 18 möglichen Auflösungsformate bezeichnet.
Ausgangsimpedanz (Innenwiderstand)
Der Innenwiderstand eines Verstärkers wird hauptsächlich von der Gegenkopplung bestimmt. Ein kleiner Innenwiderstand macht die Beeinflussung des Verstärkers durch die angeschlossenen Lautsprecher klein, d.h., der Frequenzgang des Verstärkers bleibt erhalten. Außerdem bewirkt ein kleiner Innenwiderstand eine starke elektrische Bedämpfung des Lautsprechers und unterdrückt dadurch unerwünschte Ausklingvorgänge.
AV
Abkr. für Audio Video, z. B. AV-Verstärker mit Anschlüssen für Audiogeräte (CD-Spieler..), und Videogeräte.
Bandpaßgehäuse
Zweikammer-Subwoofer mit mindestens einer Baßreflexöffnung. Klingt bei richtiger Konstruktion fett und satt.
Baßreflex-Prinzip
Um bei kleinen Boxen den Frequenzgang nach unten zu erweitern, vertauen viele Hersteller auf ein Baßreflexrohr. Dessen Luftvolumen wird durch die Membranbewegung des Tieftöners von innen angeregt. Exakt berechnet unterstützt diese Konstruktion den Tieftöner.
Baßreflexgehäuse
Der vom Subwoofer rückwärtig abgestrahlte Schall wird durch eine genau abgestimmte Gehäuseöffnung genutzt.
Belastbarkeit
Lautsprecher-Schwingspulen verkraften unterschiedliche Verstärkerleistungen. Aussagekräftiger für die Maximallautstärke ist der Wirkungsgrad. Hochtöner sind wesentlich geringer belastbar als Tieftöner, durch eine Passivweiche weitgehend geschützt, solange der Verstärker nicht übersteuert wird (Clipping). Mechanisch sind dem Membranhub Grenzen gesetzt.
Bi-Amping
Verwendet man statt eines Verstärkers zwei getrennte Verstärker für den Hoch- und Tieftonbereich, dann muß das Musiksignal vor den Verstärkern mit Hilfe einer elektronischen Weiche separiert werden. Diese Weichen sind in aller Regel besser und genauer als die in der Box integrierten Frequenzweichen, so daß die Qualität der verwendeten Lautsprecherchassis optimal zum Tragen kommt. Allerdings erfordert die richtige Einstellung von Trennfrequenz und Pegel nicht nur Erfahrung, sondern auch Meßmittel.
Bi-Wiring
Wenn eine Box vier statt zwei Anschluß klemmen hat, dann sind zwei davon meist mit einer Metallbrücke verbunden. Dies ist die normale Betriebsart. Entfernt man die Brücke, dann sind Hochtonbereich und Tief/Mitteltöner getrennt anzusteuern. Zieht man zwei Strippen vom Verstärkerausgang zu diesen beiden Anschlüssen, dann spricht man von Bi-Wiring. Verfechter dieser Anschlußmethode sprechen von besser konturiertem Baß und klareren Höhen.
Bildwechselfrequenz
Anzahl der Bilder pro Sekunde (auch Hertz, engl. Frames per second, fps). Sie bleibt bei HDTV gegenüber dem Standard-TV unverändert, nämlich bei 60 in USA und Japan, 50 in Europa. Allerdings sind bei digitaler Übertragung auch Vollbild-Standards mit geringerer Frequenz möglich, etwa 24 für die Ausstrahlung von Filmaufnahmen. Die geringere Frequenz wird dann im Empfänger auf den normalen Standard hochgesetzt. Für die Übertragung von Sportereignissen gelten 50 Hertz als Minimum, um flüssige Bewegungen darzustellen.
Center
Im Heimkino der mittlere der drei vorderen Kanäle, zugehöriger Lautsprecher ist der Center-Speaker.
Chassis
Einzelner Lautsprecher ohne Gehäuse.
Cinch
Einpoliger Rundstecker mit Masseabschirmung, mittlerweile gängigste Steckernorm für Musiksignale.
Component Video
Hochwertige Videoschnittstelle (S-Video). Das Vi-deosignal wird hier nicht als Misch-signal aus Helligkeit (Luminanz) und Farbsignal (Chrominanz) transportiert, sondern bereits in Helligkeit-und Farbsignal zerlegt, wodurch gegenseitige Störungen ausbleiben.
D-VHS
Digital VHS. System für die Aufzeichnung von digitalen TV-Sendungen in codierter Form, so wie sie ausgestrahlt wurden; benötigt daher für die Wiedergabe den Digital-Decoder oder die richtige Settop-Box. Ist so ausgelegt, daß damit auch digitale HDTV-Signale aufgenommen werden können.
D/A-Wandler
erzeugt aus dem Bitstrom eine Abfolge von Spannungswerten (Analogsignal). Der Betrag der einzelnen Ausgangspegel ergibt sich aus dem Verhältnis zwischen Einsen und Nullen. Am Ausgang des D/A-Wandlers einsteht eine treppenförmige Kurve, die schon weitgehend dem Musiksignal entspricht.
DAB
"Digitaler Audio Broadcast", oder auch einfach "Digitalradio" genannt.
DCC
Digital Compact Cassette. Kassettenformat für digitale Aufzeichnung von Musik; die Geräte können auch herkömmliche Audio-Kassetten abspielen. Arbeitet mit Datenreduktion nach MPEG- I Musicam.
DD
Dolby Digital, auch als AC-3 be-kannt (Audio Coding 3). Im Kino, auf Laserdisc und DVD, ebenso im Dig-tal-TV in USA.
Dezibel (dB)
Dabei handelt es sich um ein Verhältnismaß zur Vermeidung unhandlicher Zahlenwerte. Zur Berechnung wird der Logarithmus zur Basis 10 aus dem Quotienten der zu vergfeichenden Werte gebildet. In der Praxis ist zu beachten, daß Leistungen anders berechnet werden a1s etwa Spannungs-, Strom- oder Schalldruckwerte.
Digitalfilter
Damit der CD-Player die gesamte Audio-Bandbreite des Analogsignals wiedergeben kann, muß der Bitstrom mindestens mit 44,1 kHz abgetastet werden. Moderne Digitalfilter arbeiten mit höherer Abtastrate (Achtfach-Oversampling), was die Ausgrenzung systemtypischer Störkomponenten (Aliasing) erleichtert.
Dipol
Lautsprecher mit Schallabstrahlung nach vorne und nach hinten, für diffusen Klang.
Divx
Besondere Form der DVD-Video (s. auch hier), in etwa vergleichbar mit Pay-per-View-Systemen. Divx ist für Frühjahr 1998 für die USA angekündigt. Der Kunde erwirbt einen Spielfilm auf DVD (genau: auf Divx). Zugleich erwirbt er die Möglichkeit, die Divx zwei Tage lang (gerechnet vom ersten Einlegen der Platte in den Divx-Player beliebig oft abzuspielen. Die Divx bleibt sein Eigentum, doch nach der 2-Tages-Frist wird für weiteres Abspielen eine erneute Gebühr fällig, die aber voraussichtlich erheblich niedriger als der Verkaufspreis sein wird. Voraussetzung für Divx ist, daß der Kunde einen Divx-Player besitzt, der voraussichtlich etwa 100 US-Dollar mehr kostet als ein Standard-DVD-Player. Die Filmfirmen Disney, Paramount Universal und DreamWorks wollen alle künftigen Neuerscheinungen gleichzeitig auf VHS-Kassetten und Divx herausbringen. Weitere Divx-Titel will Universal liefern. Divx ist nicht unumstritten: Im Internet finden sich bereits etliche dem Kampf gegen Divx gewidmete US-amerikanische Seiten. Die Argumente sind u. a. "totale Kontrolle des Konsumenten" und "Gefahr zuviel erhobener Divx-Gebühren".
Divx-Player
Die Divx-Player werden zunächst von LG Electronics hergestellt und können auch Standard-DVD-Videos abspielen. Sie sollen auf der Winter-CES in Las Vegas vorgestellt und von Zenith Electronics Corporation, Thomson Consumer Electronics (Markennamen: RCA und Proscan) und Matsushita Electric (Markennamen: Panasonic) ins Programm aufgenommen werden. In den Divx-Player ist ein Chip mit dem Access-(Zugangs-)Management sowie ein Modem (Modulator-Demodulator) integriert; dieses wird mit dem Telefonanschluß verbunden. Das Access-Management registriert die Zugriffe und meldet sie periodisch an einen Divx-Zentralrechner, der auch die Freischaltung des Zugriffs (genau: die Decodierung) besorgt. Dieser telefonische Datenverkehr soll gebührenfrei im Hintergrund ablaufen (in den "off-line-Zeiten"). Die Abrechnung erfolgt voraussichtlich per Kredit-Karte.
Dolby Digital
Auch AC-3 genannt: digitales Surround-System der Dolby-Laboratories. Wird in zahlreichen Kinos verwendet und hat sich auch zum Standard Tonformat der DVD entwickelt. Dolby Digital arbeitet im Normalfall mit 5+1 Kanälen: vorne links, rechts, Mitte, hinten rechts und Subwoofer. Die 5 Hauptkanäle sind völlig separat auf der DVD gespeichert und bieten im Gegensatz zum analogen Dolby ProLogic vollen Frequenzumfang und volle Dynamik. Durch Datenreduktion wird die Datenrate auf 384 Kilobit pro Sekunde - für alle Kanäle zusammen - begrenzt. Zur Wiedergabe von Dolby-Digital-DVD´s muss ein entsprechender Decoder entweder im DVD-Player oder im Verstärker/Receiver eingebaut sein, oder ein externer Decoderbaustein zwischengeschaltet werden. Praktisch alle DVD-Player geben an ihrem Digitalausgang das AC3-Signal als Bitstrom zur Weiterverarbeitung an externe Decoder aus. Wer keinen Dolby-Digital-Decoder einsetzt, kann am Analogausgang jedes DVD-Players einen Zweikanal-Downmix abgreifen. Es gibt auch DVD´s mit nur zweikanaligem Dolby-Digital-Ton.
Dolby Digital Surround EX
Erweiterung des herkömmlichen Dolby Digital 5.1 auf einen siebten Kanal, der einen zusätzlichen Hinten-Mitte-Lautsprecher ansteuert. Dabei bleibt das Datenformat auf der DVD unverändert - das Rear-Center-Signal ist vielmehr mit Hilfe eines Matrix-Verfahrens in den beiden anderen hinteren Kanälen versteckt. Nur spezielle Geräte mit EX-Decoder und sechs Endstufen können den Mittenkanal nutzen - er macht den Raumeindruck unabhängiger von der Sitzposition.
Dolby ProLogic
Das klassische, analoge Surround-System mit nur 4 Kanälen: vorne links, Mitte, rechts und hinten. Dabei ist die Mitte - und Hinten-Information im Stereo-Signal verschlüsselt, so dass ProLogic über alle Zweikanal-Tonquellen genutzt werden kann: über CD, Videocassette und Fernsehen. Die Verschlüsselung bedingt allerdings klangliche Kompromisse: Vor allem der rückwärtige Kanal ist in Frequenzumfang und Dynamik beschränkt - im Gegensatz zu den digitalen 5.1-Systemen.
Dolby-3-Stereo
Kein echter Surround-Modus , da die hinteren Effektkanäle fehlen. Für eine bessere Zuordnung vom Ton zum Bild sorgt nur ein zusätzlicher Center-Speaker.
DPL
Dolby ProLogic (analog), jetzt meist nur noch Dolby Surround DTS: Digital Theater Systems. Mehrkanaltonsystem, das mit geringerer Reduktion sowie höherer Auflösung als DD arbeitet.
DSD
"Direct Stream Digital" - das Datenformat der SACD. Im Gegensatz zum PCM-System, wo die Bits in Zahlenwörtern strukturiert sind und je nach ihrer Stelle unterschiedliche Wertigkeit haben, ist DSD ein Ein-Bit-System. Die DSD-Daten bestehen aus einem kontinuierlichen, umstrukturierten Bitstrom. Eine "Eins" bedeutet, dass sich der Momentanwert der Amplitude gegenüber dem vorhergehenden erhöht hat, eine "Null", dass er sich verringert hat. Dieser Vergleich findet natürlich mit einem wesentlich schnelleren Takt statt als das Abtasten bei PCM. Auf diese Weise kann die SACD Frequenzen bis 100 Kilohertz speichern und erreicht eine Dynamik von 120 Dezibel. Vorteil von DSD ist die einfache Datenstruktur, die keine komplizierte Umwandlung erfordert. Als Digital/Analog-Wandler reicht ein schlichter Tiefpass.
DSP
digitaler Signal-Prozessor, elektronisches Rechengenie: kann z.B. Surround-Ton decodieren, Raumklangeffekte erzeigen u.v.m.
DTS
"Digital Theater System". Die Konkurrenz von Dolby Digital ist im Kino weit verbreitet und gewinnt auch als DVD-Tonformat an Bedeutung. Allerdings ist DTS im DVD-Standard für Europa nur als zweitrangiges System vorgesehen. Das heißt, es muss stehts zusätzlich eines der Standard-Tonformate auf der Scheibe vorhanden sein, und sei es nur zweikanalig. DTS arbeitet mit höheren Datenraten, also geringerer Datenreduktion als Dolby Digital und braucht entsprechend mehr Platz auf der Disc. Weil aber auf den Europa-Versionen der DVD´s meist drei Sprachfassungen gespeichert sind, würde das DTS-Format zu viel Speicherkapazität verschlingen. Auf einsprachigen US-DVD´s hat es dagegen bequem Platz.
DTS-ES
Was bei Dolby "EX" heißt, nennt sich bei DTS "ES": die Erweiterung um einen Hinten-Mitte-Kanal. Er ist, wie bei Dolby Digital Surround EX, in den beiden hinteren Kanälen versteckt und kann nur über einen speziellen DTS-ES-Decoder nutzbar gemacht werden. Aber auch ohne diesen Decoder ist das Signal, bis auf den fehlenden Rear-Center, kompatibel mit allen DTS-Geräten.
DTS-ES Discrete 6.1
Geht noch einen Schritt über DTS-ES hinaus: Im Datenformat für die DVD wurde ein eigener Rear-Center-Kanal eingerichtet, der keinen klanglichen Kompromissen unterliegt. Er kann nur von den allerneuesten Receivern oder Verstärkern decodiert werden. Dennoch ist das neue Datenformat kompatibel mit allen herkömmlichen DTS-Decodern.
DTV
Digital Television. Da HDTV in USA digital ist, wurde der digitale TV-Standard zusammen mit HDTV festgelegt. Das »DTV-Team« besteht aus Compaq, Microsoft und Intel, die eigene Vorschläge für einen DTV-Standard innerhalb der ATSC-Norm gemacht haben.
DVB
"Digital Video Broadcast". Standard für digitales Fernsehen, der nicht nur die Codierung von Bild und Ton regelt, sondern auch die Übertragungswege (Kabel, Satellit, Sendeturm) berücksichtigt und die Zugangsberechtigung bei Verschlüsselung ("Conditional Access") regelt. Für die Codierung wird MPEG-2 mit unterschiedlichen Datenraten verwendet, von 1,5 Mb/s (für Zeichentrick oder niedrige Bildqualität) bis 24 Mb/s (für HDTV).
Dämpfungsfaktor
Der Dämpfungsfaktor beschreibt das Widerstandsverhältnis von Lautsprecher und dem Ausgangswiderstand des Verstärkers. Er soll mindestens den Faktor 3 betragen. Je höher er ist, um so besser, weil damit unerwünschte Membranbewegungen des Tieftöners unterbunden werden. Einen wesentlichen Einfluß auf den Dämpfungsfaktor hat der Widerstand des Lautsprecherkabels, je geringer er ist (um so dicker also das Kabel ist), um so besser.
Endstufe
Verstärker, der die geringe Ausgangsspannung des Autoradio-Vorverstärkers auf ein für Lautsprecher verwertbares Leistungsniveau (höhere Spannung und viel mehr Strom) verstärkt und je nach Ausführung Klangregler, Filter oder eine Aktivweiche enthält.
Equalizer
Klangregelnetzwerk mit bis zu 30 feststehenden Frequenzbändern bei graphischen Equalizern oder wenigen in Einsatzfrequenz, Bandbreite und Pegel regelbaren Bändern bei parametrischen Equalizern.
Frequenzbereich
Tonumfang vom niedrigsten bis zum höchsten Ton einer HiFi-Komponente.
Frequenzgang
Der Frequenzgang ist technisch korrekt eigentlich der sogenannte "Amplitudengang", der zusammen mit dem "Phasengang" das Verhalten des Lautsprechers in Abhängigkeit von der Frequenz beschreibt. Je ebener ein Frequenzgang ist, um so besser ist grundsätzlich die Box. Da aber der Frequenzgang abhängig vom Abstand des Meßmikrofons von der Box und vom Meßwinkel ist, genügt es nicht, nur einen einzigen Frequenzgang zu messen oder im Prospekt abzubilden. Aus diesem Grund sollten Lautsprecherfrequenzgänge nur mit Vorsicht interpretiert werden.
Frequenzweiche
aktiver oder passiver Schaltkreis zum Aufteilung des Frequenzbereiches auf mehrere Lautsprecherchassis.
HDTV
High Definition Television, hochauflösendes Fernsehen; nach allgemeinem Verständnis TV-Norm mit doppelter Zeilenzahl (über 1.000 Zeilen) und Breitbild-Format 16:9. Manchmal wird auch schon ein 720-Zeilen-Format dazugerechnet.
Hochtöner
Er kümmert sich um die Schallwandlung in den oberen Frequenzlagen. Nur kleine und leichte, meist halbkugelförmige Membranen (Kalotte) aus Gewebe oder Metall eignen sich für die Übertragung hoher Frequenzen.
Hybrid-SACD
SACD mit zwei übereinanderliegenden Schichten: Die untere im CD-Format, die obere hoch auflösend, dazwischen eine halbtransparente Trennschicht. Der Infrarot-Laser des herkömmlichen CD-Spielers durchdringt die Trennschicht und liest die CD-Ebene, während der rote Laser des SACD-Spielers die Hochbit-Schicht abtastet.
Impedanz
wichtige Größe zur Charakterisierung der Betriebseigenschaften eines Lautsprechers. Schwingspule und Frequenzweiche belasten je nach Dimensionierung einen Verstärker mehr oder weniger stark. Die Impedanz setzt sich aus dem Widerstandswert (Impedanzbetrag in Ohm) und zeitlichen Signalverschiebungen (Phase in Grad) zusammen. Phase und Impedanzbetrag eines Lautsprechers ändern sich in Abhängigkeit von den Frequenzen, die im Musiksignal enthalten sind. Vor allem in leistungszehrenden unteren Tonlagen erleichtern durchgängig hohe Impedanzbeträge und geringe Phasendrehungen einen Verstärker die Arbeit. Als kritisch gelten Impedanzminima unter drei Ohm im Tiefmitteltonbereich. Gängige Impedanzmittelwerte liegen zwischen vier und acht Ohm.
Indirekte/direkte Abstrahulung
Zwei Lautsprecherprinzipien sind heute gebräuchlich: die direkt und die indirekt abstrahlenden Boxen. Im Heimkinobetrieb werden beide Arten kombiniert: Für die Centerbox wird immer ein direkt zum Zuhörer abstrahlender Lautsprecher verwendet, wogegen die Surround-Boxen oft indirekt abstrahlen, um ihre Ortbarkeit zu unterbinden.
Kalottenlautsprecher
Ihr Kennzeichen ist eine Halbkugelmembrane, wie sie bei Hochtönern oft zu finden ist. Der Vorteil der Kalotte ist ihr breiter Abstrahlwinkel, so daß auch seitlich genügend Schallenergie in den Raum verteilt werden kann. Als Material wird Gewebe ebenso verwendet wie Kunststoff oder Aluminium.
Klirrfaktor
Der Klirrfaktor gibt das Verhältnis von den harmonischen Oberwellenspannungen (=ganzzahlige Vielfache) und dem Gesamtsignal an. Hörbar ~0,8%
Koaxialsystem
Zweiwegelautsprecher, bei dem der Hochtöner inmitten der Baßmembrane montiert ist. Die Weiche kann bei hochwertigen Ausführugen dennoch separat beigelegt sein.
LCD
Die Alternative zur Bilderzeugung mit Röhren- Drei dieser Flüssig-kristall-Panel werden wie ein Dia von einer Lampe durchleuchtet. LCD- Rückprojektoren (bisher nur von Sony, in Japan auch Sharp). sind hell und flimmerfrei. Nachteile: Farbab-stimmung schwierig, Lüfter für Kühlung notwendig.
Line (Out/In)
Englische Bezeichnung für die Cinchausgänge des Radios und die Eingänge der elektronischen Komponenten wie Endstufe (Verstärker), Equalizer, etc..
Nennleistung (Ausgangsleistung)
Als Ausgangsleistung eines Verstärkers muß nach der HiFi-Norm seine Nennleistung=Sinusleistung=Sinus-Dauerton-Leistung=RMS-Power(Root Mean Square) bei 1kHz und 0,7% Klirrfaktor angegeben werden.
NTSC
Die amerikanische TV- und. Videonorm, die vom National Tele-vision Standardisation Commitee (NTSC) entwickelt wurde, arbeitet mit der Bildwechselfrequenz von 60 Hertz, 525 Zeilen (480 sichtbar) und dem Farbträger bei 3,58 MHz.
PAL
Farbsignal für Europa (außer Frankreich: Secam). Die Buchstaben stehen für »Phase Alternating Line« womit das Verfahren der Farbträgerübertragung bezeichnet ist. Der Farbträger des Videosignals liegt bei 4,43 MHz. Die Bildwechselfrequenz beträgt 50 Herz pro Halbbild. die Zeilenzahl 625 (davon 576 sichtbar).
PAL-Plus
Renovierte Version des PAL-Fernsehens: Bessere Auflösung (mehr Bildzeilen) und 16:9 Breitwandformat.
PASC
PASC steht für "Precision Audio Spectral Coding" und wurde von Philips auf der Basis von Algorithmen entwickelt,.die unter MUSICAM vom Institut für Rundfunktechnik in München erarbeitet wurden. PASC arbeitet mit einer Datenübertragungsrate von 192 Kb/s und entspricht im wesentlichen MPEG-I Layer 2. Quantisierung Nachdem ein Analogsignal in kleine Häppchen zerlegc "gesampelt" wurde, müssen diese Teile vermessen und als Zahlenwert codiert werden. Diesen Vorgang nennt man Quantisieren. Weil selbst bei noch so feiner Auflösung des "Maßstabes" immer noch eine Differenz zum originalen Signal bestehen bleibt, entsteht daraus ein "Quantisierungsgeräusch". Es ist um so kleiner je mehr Quantisierungsstufen zur Verfügung stehen. Die Zahl der Quantisierungsstufen läßt sich aus der Anzahl der zu Verfügung stehenden Bits berechnen.
ProLogic
Heute geläufige Dolby-Surround-Variante mit mittlerem Lautsprecher (Center-Speaker).
SACD
"Super Audio CD": der hoch auflösende Tonträger von Philips und Sony. Entspricht physikalisch weitgehend der DVD, verwendet aber das DSD-Datenformat. Nicht alle SACD-Player sind mehrkanaltauglich. Von Philips wird es künftig auch DVD-Video-Player mit SACD-Wiedergabe geben - allerdings nehmen sie keine DVD-Audio an. Kompatibel mit herkömmlichen CD-Playern ist die zweischichtige Hybrid-SACD.
Subwoofer
Nicht jeder mag sich fünf wuchtige, tiefbasstaugliche Lautsprecher ins Wohnzimmer stellen. Eine Alternative ist die Subwoofer-Satelliten-Kombination: fünf relativ kleine Lautsprecher und als separate Bassbox den Subwoofer, der für alle Kanäle die Tieftonanteile abstrahlt. Die Räumlichkeit wird dadurch nicht beeinträchtigt, denn Bässe sind ohnehin nicht ortbar - sofern der Subwoofer keine künstlichen Obertöne, sprich Verzerrungen erzeugt. 5.1-Systeme liefern den Tonanteil bereits in einem separaten Kanal. Allerdings haben Surround-Receiver oder -Verstärker in der Regel keine eingebaute Endstufe für den Tieftonkanal, sondern geben ihn an einer Pre-Out-Buchse aus. Hier muss also ein Aktiv-Subwoofer mit integrierter Endstufe angeschlossen werden.
Symmetrische Eingänge (XLR)
störsichere Anschlußalternative zu gängigen Hochpegeleingängen mit Cinch-Buchsen.
THX
Kein weiteres Surround-System, sondern ein Qualitätsstandard für Surround-Geräte. Die Auszeichnung wird von Lucasfilm vergeben und ist nicht nur mit Qualitätsanforderungen, sondern auch mit Lizenzgebühren verbunden. Einige Hersteller verzichten deshalb auf das THX-Siegel, obwohl ihre Geräte das THX-Niveau locker überspringen. Neuerdings gibt es zwei verschiedene THS-Standards: "THX Ultra" für höchste Qualität und "THX Select" mit etwas abgespeckten Anforderungen.
Tweeter (Hochtöner)
Lautsprecher mit kleiner, leichter Membran für hohe Frequenzen.
Virtual Surround
Ein Trost für alle, die sich das Wohnzimmer nicht mit fünf Lautsprechern zustellen wollen: Virtual Surround erzeugt durch elektronische Aufbereitung, vor allem durch Phaseneffekte, aus zwei Boxen ein quasi-räumliches Klangbild, das freilich nicht an echte 5.1-Wiedergabe herankommt. Ähnlich verhält es sich mnit "Dolby Headphone", einer speziellen Aufbereitung für Surround-Wiedergabe über normale Stereo-Kopfhörer.
Vorstufe
Der Vorverstärker ist die Steuerzentrale der HiFi-Anlage. Er setzt die Einstellung der Klang- und Balanceregler schaltungstechnisch um. Der Verstärkungsfaktor ist von der Stellung des Lautstärkereglers (Potentiometers) abhängig.
Wide-Modus
Beim Center-Betrieb die klanglich überlegene Alternative, da dann auch der Mittenkanal den gesamten Frequenzbereich übertragen muß. Erfordert relativ belastbare Center-Boxen.
Wirkungsgrad
Ein Lautsprecher kann die vom Verstärker gelieferte elektrische Leistung nie zu 100 Prozent in Schall-Leistung umsetzen. Ein Teil verpufft beispielsweise immer durch die Erwärmung der Schwingspule. Wirkungsgradstarke Boxen zeigen geringere Leistungsverluste und spielen schon laut auf, wenn der Volume-Einsteller am Verstärker noch weit vom rechten Anschlag entfernt ist.
Woofer (Tieftöner)
Größerer Lautsprecher für den gesamten oder nur den mittleren Baßbereich.
Zusatzhochtöner
Bei dumpfer Hochtonwiedergabe können Zusatzhochtöner das Problem lösen. Diese müssen nicht nur einen zu den anderen Autolautsprechern passenden Wirkungsgrad aufweisen, sondern dürfen versuchsweise auch (beide) umgepolt werden, um eine seidigere Hochtonwiedergabe zu erreichen.
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